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Keller

Die Wahl eines geeigneten Kellers für Ihr Haus ergibt sich einerseits aus dem Untergrund, auf dem Sie ihr Zuhause errichten, andererseits aus Ihren Nutzungswünschen an den Keller.

Ein voll ausgebauter Keller dient als Heizungs- und Brennstoffraum, als Lagerraum für Lebensmittel und Hausrat, als Sauna, Arbeitsraum oder Gästezimmer. Kellerwände können aus Beton oder Mauerwerk hergestellt werden. Sie müssen nicht nur eindringendes Wasser abhalten, sondern auch dem seitlichen Erddruck standhalten. Bei niedrigem Grundwasserpegel, geringer Bodenfeuchtigkeit und geringem Erddruck können Sie den Keller aus Ziegelmauerwerk herstellen. Sperrschichten und Drainagen sorgen dafür, dass die Kellermauer trocken bleibt.

Welcher Kelleraufbau ist für mich der richtige?

Kelleraufbau

WU BETON

Bei höherem Grundwasserspiegel und vor allem in Hanglagen sollten Sie zum druckfesteren Beton greifen. Bei hoher Bodenfeuchtigkeit empfiehlt sich Dichtbeton bzw. wasserundurchlässiger Beton, sogenannter WU-Beton. Dank dem geringen Kapillarporenraum bleibt der Beton auch bei höherer Bodenfeuchtigkeit im Bauteilinneren trocken.

WEISSE WANNE

Wenn alle Kellerbauteile mit WU-Beton errichtet und alle Arbeits- und Dehnfugen mit entsprechenden Fugendichtungen versehen werden, spricht man von einer Weißen Wanne. Bei richtiger Planung und fachgerechter Ausführung ist sie wasserundurchlässig. Drainagen und zusätzliche Abdichtungsschichten sind dann nicht mehr nötig.

GRAUE WANNE

Als graue Wanne (K-Wanne) bezeichnet man Kellerbauten, die an der Außenseite mit PVC-Vlies-Bahnen eingekleidet werden. Die kraftschlüssige Bauwerksabdichtung wird hier an die Wand „tapeziert“. Die Flächenabdichtung unter der Bodenplatte sollte auf eine Betonsauberkeitsschicht aufgetragen werden. Die Vlies-Stöße werden überlappend verschweißt.

SCHWARZE WANNE

Eignet sich bei hohem Grundwasser und lehmigem Boden mit drohendem Wasserstau. Dabei werden die Bauteile wie bei der Grauen Wanne „tapeziert“ – allerdings mit Kunststoffbahnen bzw. Bitumendickbeschichtung. Bei entsprechender vollflächiger Verflämmung ist diese Variante absolut wasserdicht und nahezu unzerstörbar.

FERTIGKELLER

Besteht aus industriell vorgefertigten Doppelwand-Bauteilen, die vor Ort nur noch mit Beton ausgegossen werden. Vorteil: die günstige Bauweise, denn die Montagezeit für Wände und Decke beträgt 1-2 Arbeitstage. Für schwierige Grundverhältnisse und hohe Bodenfeuchte ist diese Variante nicht geeignet.

Womit dämme ich Garagen- und Kellerdecken?

ISOVER Topdec Garagen- und Kellerdeckendämmung: Das richtige System für beste Resultate

Die glasvlieskaschierten Steinwolleplatten mit verschiedenen Sichtflächen sind die schnelle und moderne Lösung für die Innendämmung von Garagen- und Kellerdecken – für mehr Komfort und höchste optische Ansprüche. Aufsteigende Kälte aus nicht beheizten Kellerräumen und Garagen gehört endgültig der Vergangenheit an: Die ISOVER Topdec Decken-Dämmplatten vereinen hervorragende bauphysikalische Werte hinsichtlich Wärme-, Schall- und Brandschutz. Dank dieser Eigenschaften eignen sie sich ideal für die Dämmung von Garagen- und Kellerdecken.

Die Vorteile

  • alle Plattendicken bis 22 cm klebbar
  • kein problematisches Vorbohren
  • keine Hinterströmung des Dämmstoffes
  • sauberes Verlegebild
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Schritt 1: Decken-Dämmplatten auf die gewünschte Größe zuschneiden.
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Schritt 2: Der Kleber wird unter leichtem Druck vollflächig auf die Produktrückseite aufgetragen. Seitliche Kanten bleiben klebefrei.
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Schritt 3: Die Dämmplatte mit einem sauberen Reibebrett vollflächig andrücken.

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