Fetter Baumarkt GmbH - Ausgabe19
zur Startseite

Fetter Aktuell Ausgabe 19

Juni 2020


Die Bodenplatte in Eigenregie errichtet

Den Traum vom Eigenheim erfüllen sich Nicole Arnauer und Mario Preyer in Wullersdorf bei Holla­brunn, in einem neuen Siedlungsgebiet am Rande der Ortschaft. Beide stammen sie aus der Umgebung, in Wullersdorf haben sie ihren Bauplatz gefunden.


Als Bauhütte dient ein Fertigteilhaus - dieses aus dem Sortiment der FETTER-Hagebaumärkte.
Sie setzten beim Traum vom Eigenheim auf ein Fertigteilhaus der Firma Danwood aus Deutschland. Die Vorarbeiten, die zur Errichtung des Fertigteilhauses nötig sind, wurden über den FETTER-Hagebaumarkt Hollabrunn abgewickelt. Ihr Ansprechpartner dazu ist Bauberater Elmedin Gojak.
Um ein Fertigteilhaus zu errichten, bedarf es eines Fundaments zum Tragen der Gebäudelast und einer Bodenplatte, mit allen relevanten „Zutaten“ wie Kanal-, Elektro- und Wasseranschlüssen.

Das Haus selbst hat zwei Etagen, Untergeschoß und Obergeschoß, mit einer Gesamtwohnfläche von rund 150 m². Die dazu bebaute Fläche, sprich Bodenplatte, ist 80 m² groß.
Die nötigen Vorarbeiten, eben die Bodenplatte für das Haus und auch die Bodenplatte für die gleich ans Haus anschließende große Doppelgarage, wurden zum Großteil in Eigenregie geleistet. Das Know-how und das Material dazu, wie Schotter, Bewehrungsmaterial, Kanalrohre, Lieferbeton und Ziegel für den Garagenbau, kamen über den FETTER-Hagebaumarkt.



FETTER-Bauberater Elmedin Gojak (Hollabrunn) mit Bauherrn Mario Preyer vor dem fast vollendeten Fertigteilhaus in Wullersdorf.


Baubeginn: Erdaushub vor dem Betonieren des Fundaments.


Das betonierte Streifenfundament. Mit mehreren Reihen Schalsteinen, die mit Beton gefüllt werden, wird es anschließend noch erhöht.


Auf die Rollierung wurden 14 cm starke XPS-Dämmplatten aufgebracht.


Auf den XPS-Platten wurde eine doppelte Stahlbewehrung verlegt.

Fetter liefert mit dem hauseigenen Fuhrpark die Schalsteine für das Streifenfundament.


Das fertige Streifenfundament. Unter die Bodenplatte kommt eine 15 cm dicke Rollschotterschicht.


Die Fundamentplatte ist gegossen, das Fertighaus kann bald kommen.


Bauzeit: fünf Monate


Die Rohre für die Fußbodenheizung sind bereits verlegt.
Begonnen wurde die Errichtung der Bodenplatte Anfang November des letzten Jahres mit dem Aushub und dem Betonieren des Streifenfundaments und dem zugehörigen Aufbau mit Hohlblockziegeln. Dann wurde 15 cm hoch Rollschotter innerhalb des Streifenfundaments eingefüllt. Auf den Rollschotter wurden 14 cm dicke XPS-Platten (extrudierter Polystyrol-Hartschaum) zur Wärmedämmung verlegt, auf die auch noch eine Abdichtungsfolie hinzukam. Auf diese Isolierschicht wurde eine doppelte Stahlbewehrung gelegt (gesamt wurden für Haus und Garage rund 320 m² verlegt) und schließlich mit Fertigbeton die rund 25 cm dicke Bodenplatte gegossen. Hierzu wurde für Haus und Garage, 80 m² und 75 m² Grundfläche, an die 43 m3 Beton be­nötigt. Die nötigen Rohre für den Kanal wurden selbstverständlich auch mit eingebaut.

Mitte Februar konnte mit der Errichtung des Fertigteilhauses auf dem 860 m² großen Grundstück begonnen werden, Anfang April schließlich das Haus schlüsselfertig übernommen werden. Das Haus wird mittels Fußbodenheizung, deren Rohrleitungen im Estrich liegen, beheizt.
Neben den Materialien für die Bodenplatte kommen auch die Möbel für das Badezimmer aus der Fetter-Filiale in Hollabrunn.
Nach Fertigstellung des Hauses wurde mit dem Bau der Garage begonnen. Diese hat eine Grundfläche von 75 m² und bietet Platz für zwei Pkw und einen zusätzlichen Abstellraum. Auch der Zugang zum Garten ist durch die Garage möglich. Die Wände werden mit 30er-Ziegeln errichtet und die Garage bekommt ein Walmdach und ein Vordach.



Hier wird die Doppelgarage gebaut. Sie wird Platz für zwei Pkw bieten und einen Abstellraum beinhalten.

Sanierungen – für uns kein Problem!


FETTER-Bauberater Erich Zinsberger (Filiale Korneuburg) mit Nick Langer (re.) auf der Terrasse, die nach der Sanierung neu verfliest wurde.
Einen besonderen Einsatz hatte FETTER Korneuburg in Wien: In einem Einfamilienhaus gab es Probleme mit Feuchtigkeit. Nach sorgfältiger Prüfung eines Sachverständigen musste außen an den Kellerwänden die Isolierung komplett saniert werden.

„Im Keller gab es immer wieder feuchte Flecken“, so Hausbesitzer Nick Langer. „Zuerst dachten wir, dass vielleicht eine Leitung undicht ist, und haben dies von diversen Leckortungsfirmen prüfen lassen und auch Maßnahmen gesetzt.“ Doch die feuchten Flecken verschwanden nicht, und schließlich prüfte ein Bausachverständiger die Lage. Dieser meinte, um das Problem in den Griff zu bekommen, sei es nötig, das Haus außen bis hinunter zur Fundamentplatte freizulegen und neu zu isolieren. Sonst könnte sich das Haus in einigen Jahrzehnten „auflösen“; durch das Wasser könnte die Mauer so porös werden, dass es zu irreparablen Schäden kommt.



Das Einfamilienhaus in Wien steht auf einem rund 400 m2 großen Hanggrundstück, hat eine Grundfläche von 70 m² und vier Ebenen.
Der Baumeister, der das Haus errichtet hatte, konnte aber nicht mehr hinzugezogen oder belangt werden, da dieser bereits vor Beendigung des Baus in Konkurs gegangen war. Mit der Fertigstellung des Hauses wurden dann Einzelfirmen beauftragt. Über einen Baustellenleiter kam die Firma FETTER ins Spiel, Bauberater Erich Zinsberger wurde kontaktiert. Zusammen mit dem Bausachverständigen wurde nach sorgfältiger Überlegung ein Sanierungskonzept erarbeitet. Und nach Beginn der Aufgrabungsarbeiten zeigte sich erstmals so richtig, wie sehr am Bau „gepfuscht“ worden war.
„Es wurde festgestellt, dass es keine fehlerhafte Isolierung gab, sondern eigentlich gar keine Isolierung“, so Nick Langer. „Es gibt ein Video, wo ein Bauarbeiter die ursprüngliche ‚Isolierung‘, die Teerpappe, aufschneidet und das Wasser nur so herausspritzt.“
FETTER-Bauberater Erich Zinsberger: „Ja, das Wasser floss richtig heraus. Es gab zwar auch XPS-Platten, aber in verschiedenen Dimensionen, 14er, 5er …“ Und zu guter Letzt stellte sich auch noch heraus, dass die äußere Kellerstiege nicht mit der Mauer verankert war, sondern nur auf Holzpfähle gestützt war, die schon zu morschen begonnen hatten. „Lebensgefährlich“, sagt Langer. „Das eindringende Wasser hatte dem Holz schon sehr zugesetzt.“
Gemäß dem erarbeiteten Sanierungskonzept wurde schließlich das auf rund 70 m2 Grundfläche stehende Haus rundum aufgegraben – bis in vier Meter Tiefe, bis zur Fundamentplatte. Die alte „Isolierung“ wurde heruntergerissen und es wurde alles neu gemacht. Die Arbeiten mit dem Bagger gestalteten sich schwierig, da das Grundstück sehr klein und hanglagig ist. Es musste vorsichtig gearbeitet werden, um keinen Schaden an der bestehenden Fassade und den Teilen des Hauses anzurichten.



Die Baggerarbeiten auf beengtem Raum erforderten Fingerspitzengefühl.

Es musste bis zur Fundamentplatte abgegraben werden.



Der neue Bitumenanstrich mit Botament RD 2.

Die Treppe stand nur auf einem Holztragwerk, war nicht in der Mauer verankert.
Nach den Grabarbeiten und der Beseitigung der alten „Isolierung“ wurde mit der 2-Komponenten-Re­ak­tivabdichtung Botament RD 2 abgedichtet. Hierzu wurde auch mit der Herstellerfirma Kontakt gehalten, damit es in Zukunft zu keinerlei weiteren Schäden kommen kann. Weiters wurden die Wände mit 16 cm starken XPS-Platten wärme­isoliert und dann der Graben mit einer Schotterschicht als Drainage aufgefüllt. Insgesamt dauerten die Arbeiten ein Jahr lang. „Und die Kosten betrugen das x-Fache von dem, was es gekostet hätte, wäre gleich bestes Material genommen worden“, so Langer, der empfiehlt, Baufortschritte permanent zu kontrollieren und beim Bau von Beginn an darauf zu achten, dass alles korrekt gemacht wird.
Nick Langer hatte sich letztlich entschlossen, die Sanierung wirklich gewissenhaft und nicht billig durchführen zu lassen. Gerade bei Hanglagen, wo das Wasser hohen Druck gegen die Mauern ausübt, ist es angebracht, die Abdichtung und Isolierung sorgfältig und sehr genau zu machen.

BOTAMENT RD 2 THE GREEN 1

Dank einer neuen und einzigartigen Bindemitteltechnologie auf Polymerbasis ist es mit RD 2 The Green 1 gelungen, ein neues Zeitalter in der Bauwerksabdichtung zu eröffnen.
  • Nach 3 Stunden regenbelastbar
  • Verklebung von Drainage- und Dämmplatten nach 4 Stunden möglich
  • Bereits nach 24 Stunden mechanisch belastbar
  • Optische Durchtrocknungskontrolle
  • Geringe Schichtdicken
  • Höchste Ergiebigkeit
  • Keine Gewebeeinlage nötig – BOTAMENT RD 2 kann ohne Grundierung verarbeitet werden
  • Schnelle, multifunktionale 2K-Reaktivabdichtung
  • Abdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten, Fundamenten, Balkonen und Terrassen
  • Sanierung alter Bauwerks- und Dachabdichtungen
  • Abdichtung von Stoß- und Arbeitsfugen in WU-Betonbau-Teilen (PG-ÜBB)
  • Zwischenabdichtungen unter Estrichen
  • Horizontalbdichtung in und unter Wänden
  • Abdichtung wasserführender Anlagen im GaLaBau
  • Abdichtung von Wasserbehältern
  • Fixierung von Schutz- und Dämmplatten

Neues System für Kellerwände


FETTER-Bauberater Patrick Zeiner (Stockerau) vor dem bereits im Bau befindlichen Einfamilienhaus in Stockerau.

Für ein klassisches Einfamilienhaus in Massivbauweise mit Keller und zwei Geschoßen haben sich Thomas Maurer und Nicole Trabauer entschieden.

Eigentlich sollte bei dem Bau in Stockerau außer dem Keller auch schon das erste Geschoß vorhanden sein. Aber die Covid-19-Krise kam dazwischen und hat zu einer Verzögerung des Baufortschritts geführt.
Die Baugrube und der Keller wurden bereits vor der Krise errichtet, die Fundamentplatte mit klassischem Aufbau: Rollschotter, Dämmung, Bewehrung und Beton mit Kanaleinbauten.
Die Kellerwände wurden dann allerdings nicht klassisch mit Aluminiumschalung, Abdichtung und Dämmung errichtet, sondern der Bauherr hat sich für eine neu entwickelte Methode entschieden, die von der Firma DOKA kommt: „Die Schalung wird etwas breiter aufgestellt und die Dämmplatten werden gleich mit betoniert“, so FETTER-Bauberater Patrick Zeiner. „Die Außendämmung, sie besteht aus speziellen Dämmpaneelen, ist direkt in das System integriert und wird gleichzeitig als Schalung für die Wand benutzt.“ Die Haftung zwischen Ortbeton und Außendämmung verhindert das Hinterlaufen der Dämmung zu 100 %. Die vollflächige Verklebung an der Paneelinnenseite reduziert die Was­ser­eindringtiefe maßgeblich. Die Paneele haben eine Dämmstärke von 14 cm und bieten einen sehr guten Lambda-Wert. Auf diese Weise entfällt das Abdichten und Aufbringen der Dämmung auf die betonierte Wand. Dies ist ein relativ neues Verfahren, das eine deutliche Zeitersparnis mit sich bringt.


Die Baugrube wird ausgehoben.

Rollschotter wird verteilt, er dient als Untergrund für die Fundamentplatte.



Bauherr Thomas Maurer begutachtet vor dem Betonieren die Fundamentplatte mit fertiger Bewehrung.

Betonieren der Fundamentplatte mit Fertigbeton.



FETTER liefert Baumaterial und Eisen für die Bewehrung der Fundamentplatte zur Baustelle.
Die Zwischenwände für die Kellerräume wurden mit keramischen Ziegeln gebaut. Die Kellerdecke wurde mit einer Elementdecke ausgeführt, wie auch die Decke zum Obergeschoß sein wird. Die Außenwände des Einfamilienhauses werden mit 50 cm starken Planziegeln errichtet, die einen sehr guten Wärmedurchgangskoeffizienten haben und eine Außendämmung entbehrlich machen. Als Dach wurde vom Bauherrn die Form des Sattelwalmdachs gewählt.
Thomas Maurer packt an seiner Baustelle gern auch selbst mit an.



Die Aluminiumschalelemente werden angeliefert.

Die Dämmelemente für die Wände stehen auf dem Kellerboden bereit.

Wohnparadies mit 288 m² Grundfläche


FETTER-Bauberater Friedrich Dulz (Filiale Gänserndorf) mit Familie Offenbeck vor dem bereits bezogenen Haus in Gänserndorf Süd.
Ein Grundstück mit einem Haus und einem in Rohbau befindlichen Keller für ein Einfamilienhaus erstand die Familie Offenbeck in Gänserndorf Süd. Sie sanierte das ältere Haus, bewohnte es und baute in der Zwischenzeit auf dem bestehenden Keller ein neues Wohnobjekt.

Mittlerweile ist das Grundstück physisch geteilt, das ältere Haus mit 400 m² Grund wurde saniert und zum Vermieten angeboten. Familie Offenbeck wohnt bereits im Neubau, der auf einem 750 m² großen Grundstück steht, aber noch nicht fertiggestellt ist. Kleinigkeiten fehlen noch.


Vorgegebener Grundriss

Die Form des Neubaus war durch den bereits vorhandenen Kellerrohbau vorgegeben. Dieser wurde fachgerecht an den Außenwänden mit Bitumen abgedichtet und mit XPS-Platten gedämmt. Dann konnte mit dem eigentlichen Neubau begonnen werden. Der Rohbau wurde mit 25-cm-Ziegeln aufgestellt und erstreckt sich über zwei Etagen. Gedämmt werden soll das Haus im Sommer mit 16 cm dicken Styroporplatten.
Insgesamt hat der Neubau eine Wohnfläche von 288 m², denn auch der Keller wurde bewohnbar gemacht. Das Material zum Bau und teilweise auch für die Inneneinrichtung, wie die Steinfliesen, kam von FETTER. „Und auch einige Pflanzen für den Garten wurden bei FETTER gekauft“, so der Hausherr. Mittlerweile wurde auch ein Pool im Garten angelegt.


Das ältere Haus wurde saniert und wird nun zum Mieten angeboten. Blick vom Obergeschoß des Neubaus.

Die Vorderfront des Neubaus mit der für Zaunelemente vorbereiteten Einfriedungsmauer.



Der Neubau kurz vor der Dachdeckung.

Aufbauend auf diesen Rohbaukeller entstand das neue Haus.



Die Steinfliesen stammen aus dem reichhaltigen Sortiment des FETTER-Hagebaumarkts.

Die Familie Offenbeck betreibt die GPO Immo GmbH und errichtet Wohnhäuser. Sie arbeitet schon seit Jahren mit FETTER zusammen und ist zufrieden mit der Beratung und den Leistungen der Firma und natürlich mit FETTER-Bauberater Friedrich Dulz, der ihnen bei allen Projekten mit Rat und Tat bestens zur Seite steht.



Das fertige Haus, noch ungedämmt und unverputzt. Im Vordergrund der neu angelegte Swimmingpool.

Hanglage erfordert massive Stützmauern


FETTER-Bauberater Adriatik Hani (Filiale Gänserndorf) bespricht mit Cousin und Bauherrn Arlind Hani (li.) Details der Pläne des Hauses.


Plan des rund 500 m2 großen Grundstücks mit den beiden Einfamilienhäusern der Brüder Armin und Arlind Hani..
Zwei Häuser auf demselben Grundstück in Leobendorf und zwei Brüder – Armin und Arlind Hani. Sie wollen sich dort ihren Traum vom Eigenheim erfüllen.

Allerdings war nicht immer alles so einfach. Bedingt durch die Hanglage mussten große Teile des Grundstücks erst abgegraben werden, wobei die Erde jedoch zum Teil wieder für den Garten verwendet werden konnte.
Zum tiefer gelegenen Nachbargrundstück wurde eine vorgeschriebene Stützmauer errichtet. Diese wurde auf einem 30 cm breiten Fundament aufgebaut, mit „viel Eisen drin“ und einigen Reihen Schalsteinen, um gegen Hangwasser und Rutschung gewappnet zu sein. Auch zwischen den beiden Häusern der Hani-Brüder musste eine Stützmauer aufgestellt werden.
Die beiden Häuser – ein Rohbau ist bereits fertig – werden in Massivbauweise errichtet, und zwar aus 25-cm-Planziegeln mit einer Wärmedämmung aus 16 cm starken Dämm­platten. Über den Fenstern wurden Aussparungen vorgesehen, um Dämmplatten montieren zu können. So ist es möglich, die Rollladenkästen bündig an­zubringen. Diese Aus­sparungen mit Dämmung sind notwendig, um Wärme­brücken zu vermeiden.



Ansichten der Stützmauer zum Nachbargrundstück, das um einiges tiefer liegt und daher vor dem Abrutschen des Hangs geschützt werden musste.


Einfahrt in das hanglagige Grundstück in Leobendorf.

Aussparung für die Montage der Rollläden.



Die Ortbetondecke wird bis zur Härtung mit Deckenstehern gestützt.

Das Fundament wurde klassisch errichtet: mit Rollschotter, XPS-Platten, Folie, Eisenbewehrung, und dann wurde die Platte betoniert.
Auch sonst werden keine Fertigteile verwendet. Die Geschoßdecken der einstöckigen Häuser werden als Ortbetondecken gefertigt. Es muss also geschalt werden, und eine dementsprechende Unterstützung der Decke durch Deckensteher muss gegeben sein.
Die Dächer werden als Pultdach gebaut. Diese Art von Dach ist am kostengünstigsten, da der Dachstuhl einfacher gezimmert werden kann.
Eines der Häuser hat eine Grundfläche von 81 m2, 9 × 9 Meter, das andere wird eine rechteckige Form in den Maßen 8 × 11 Meter bekommen und daher 88 m2 groß sein.

Nie wieder Überschwemmungen im Eigenheim


Sechs Aluminium-Dammbalken mit 2,5 Meter Breite schützen die Garageneinfahrt vor eindringendem Wasser. Obenauf die roten Spannstücke.

Das Grundprofil (U-Profil), an der Mauerleibung angebracht, mit dem untersten Dammbalken, der unten auch mit einer Gummidichtung versehen ist.


Immer wieder kam es zu Überschwemmungen im Keller und in der Garage, wenn es Starkregen gab, das Wasser durch die Kanäle austrat und durch die abschüssige Garageneinfahrt ins Untergeschoß eines Einfamilienhauses in Hauskirchen floss.

Doch es wurde eine Lösung gefunden, die Gefahr der Überflutung zu bannen. Der Hausherr entschloss sich, einen Hochwasserschutz vor der Garageneinfahrt montieren zu lassen. Über FETTER-Bauberater Christoph Fuxberger (Filiale Laa/Thaya) kam er schließlich zum modernen Hochwasserschutzsystem aus Aluminium von der Firma PREFA. Dieses System ist seit Kurzem über die FETTER-Hagebaumärkte erhältlich. Auch für die Firma FETTER ein neues Produkt, ebenso für die Montagefirma Skopik, die in Hauskirchen, von Profis der Firma PREFA in die Montage des Hochwasserschutzes eingewiesen, das System erstmals montierte. Das Hochwasserschutzsystem aus speziellen Aluminium-Dammbalken (zusammensteckbar in Nut-und-Feder-Bauweise) kann natürlich bei handwerklichem Geschick auch in Eigenregie montiert werden.


Die Dammbalken ohne und mit Profildichtung (rechts), die nur in die Nut eingedrückt werden muss.



Die Profildichtung wird unter Zuhilfenahme eines Silikonsprays in die vorgesehene Aussparung eingedrückt.

Nach kurzer Wartezeit wird die Profildichtung am Ende exakt abgeschnitten.


Im Fall der Garageneinfahrt in Hauskirchen wurde das Hochwasserschutzsystem von PREFA direkt vor dem Tor an der Hausmauer angebracht – in der Leibung, wie es in der Fachsprache heißt (siehe Foto). In der Verpackung pro Segmenteinheit ist alles enthalten, was zur Montage nötig ist. Die Aluminium-Dammbalken, die seitlichen Steher (Grundprofil) und die Dichtungsgummis. Zur Vorbereitung der Montage wurden in Hauskirchen zuerst die in einer Rolle zu 25 Laufmetern gelieferten Gummiprofildichtungen angebracht. Dazu wird zur Montagehilfe zuerst die Nut auf dem Aluminium­balken mit einem Silikonspray (zum Beispiel Innotec Multispray 1000) eingesprüht. So rutscht die Dichtung besser in die Führung. Die überstehende Dichtung wird dann am Ende plan abgeschnitten. Hier sollte man etwas zuwarten, da die Dichtung beim Einfädeln gedehnt werden kann und sich vor dem Ablängen erst wieder zusammenziehen muss.


Zusätzliches Silikonieren des Dichtbandes zur Mauer hin und der Unterseite des Grundprofils zur Abdichtung am Boden.


Dübel und Schrauben zur Befestigung werden mitgeliefert.

Das Dichtband wird auf der Unterseite des untersten Dammbalkens angebracht und verhindert so das Eindringen des Wassers in Bodennähe.



Die Löcher zum Anbringen des Grundprofils an der Hausmauer müssen ­exakt vermessen und gebohrt werden.

Die PREFA-Aluminium-Dammbalken werden eingefädelt – und das Hochwasser kann kommen..


Ebenso verfährt man mit dem Grundprofil (U-Profil), den seitlichen Stehern, in welche die Dammbalken eingehängt werden. Hier wird dann auch noch ein Dichtband auf der Rückseite des Grundprofils angebracht und kurz vor der Montage an der Wand, ob Beton, Putz oder Sonstiges, auch noch eine Silikonraupe aufgebracht, damit wirklich alles dicht ist und kein Wasser durchdringen kann.
Der unterste Dammbalken erhält an der Unterseite ein besonders breites Dichtband, um zum Boden eine optimale Abdichtung zu haben.
Vorab muss präzise angezeichnet werden, wo die U-Pfeiler an der Wand zu montieren sind. Ebenso müssen die Bohrlöcher sorgfältig angezeichnet und gebohrt werden, damit alles genau in der Senkrechten ist. Die Bohrlöcher für die Schrauben zur Befestigung des U-Profils müssen tief genug sein, damit der Schraubenkopf jeweils bündig abschließen kann und die Dammbalken zügig und mühelos eingefädelt werden können.

Rasche Montage

Wenn die Grundpfeiler an der Wand montiert sind, können die vorbereiteten Aluminium-Dammbalken eingefädelt werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass alle Dammbalken mittig in der Nut des U-Profils angebracht sind.
Sind alle Dammbalken eingefädelt, werden schließlich die Spannstücke einge­schoben. Diese werden dann mittels Sterngriff oder, je nach Ausführung, mit einer Sechskantschraube fest angezogen. So ist man gegen das nächste Hochwasser bestmöglich gewappnet.
Gelagert werden sollen die Aluminium-Dammbalken trocken in einer Lagerbox oder auf der von PREFA extra angefertigten Aluminiumhalterung, die an der Wand montiert werden kann. Verwenden Sie dabei Trennstreifen aus Karton, Kunststoff oder Pressspan, um die Dammbalkendichtungen vor einer im Zuge von Feuchtigkeitseinwirkung möglichen Kaltverschmelzung zu bewahren. So gelagert, sind die Dammbalken rasch zur Hand, wenn es zu einer Überflutungsgefahr kommt. Und das Einfädeln und Festspannen der Dammbalken benötigt ebenfalls nur kurze Zeit, um die Überschwemmungsgefahr zu bannen.
Das PREFA-System eignet sich für verschiedene Zwecke – für die Garageneinfahrt, den Keller, für generellen Objektschutz, es können mit dem Hochwasserschutzsystem aber auch ganze Hochwasserdämme entlang eines Gewässers errichtet werden.


Die hochwertige Aluminiumhalterung zur schonenden Lagerung der Dammbalken.
Vielseitig und sicher

Durch eine individuelle Anpassung der Dammbalkenlänge ist es möglich, verschiedenste Fenster, Türen und Tore vor eintretendem Wasser zu schützen. Die Dammbalken, Befestigungen und Spannstücke werden aus Aluminium gefertigt, da der Werkstoff bruchfest, witterungsbeständig und rostsicher ist. Durch das geringe Gewicht des Materials können Sie die einzelnen Schutzelemente mühelos transportieren und im Ernstfall schnell anbringen. Die Dammbalken und die fest installierten Befestigungsprofile können farblich individuell an die Gestaltung Ihrer Fassade angepasst werden.